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Autor: Sebastian Weber

...... in Cerny Dul oder: „Wir machen Sachsen schnell…!“
Wie schon in den vergangenen Jahren fand traditionell in der ersten Winterferienwoche das SKV- Skilager in Cerny Dul (Tschechien) statt. Nach erfolgreicher Anreise per Bus mit Zwischenstopp in der Landeshauptstadt ging es nachmittags sofort auf die Bretter, um die Schneebedingungen und das Material zu testen. Man kann schon sagen, dass die äußeren Bedingungen ausgezeichnet bis hervorragend waren- eine kompakte schon vorhandene Schneedecke und in den ersten Tagen immer wieder Neuschnee sorgten für den perfekten Skigenuss.

 


Natürlich kristallisierten sich auf den berühmten „Sonnenbaudenrunden“ vorbei am „Schkeuditzer Kreuz“ über das „Bermudadreieck“ bis hin zum „Panoramaweg“ wieder verschieden starke Trainingsgruppen heraus- allen voran die Gruppe 1 mit Stardisziplintrainer der Herren (Sprint/ Verfolgung- und Langstrecke auf Skiern) Norman Schlag und seinen Schützlingen. Sie schickten sich an, jeden Tag „Höhe und Meter“ zu machen und zogen das vom ersten bis zum letzten Tag eisern durch. Aber auch die anderen Gruppen zeigten Einsatzbereitschaft und gingen in der einen oder anderen Einheit bis an und teilweise auch über ihre Grenzen- dabei immer fest im Blick den fast schon sagenumwobenen „Schwarzen Berg“, den nach dieser Woche wohl jeder Teilnehmer besser kennengelernt hatte als sein eigenes Zimmer.

Von Dramatik kaum zu überbieten (nachdem aufgrund von massiven Neuschnee letztjährig ausgefallen!) war der Wettkampfmittwoch. Hier wurden in verschiedenen Gruppen 2 durchaus selektive Strecken durch die Verantwortlichen Trainer herausgesucht. Jeder hatte die Chance, sowohl im Sprint, als auch auf dem längeren Kanten zu zeigen, wo er (sie) in der Gruppe steht. Hervorragende Wetter- und Schneebedingungen in Verbindung mit der ausgezeichneten Organisation vom Start über die Wende bis zum Ziel rundeten dieses Wochenhighlight ab.
In der ganzen Woche gab es glücklicherweise nur wenige, größere Ausfälle bei den Sportlern. Neben dem obligatorischen Ganzkörperschmerz klagten einige über mehr oder minder große Beschwerden von Kopf bis Fuß.
Abgerundet wurde die Woche samstags durch die Wiederholung der Sprintstrecke vom Mittwoch. Hier zeigte sich, dass sich das Höhentraining (teilweise waren die Sportler auf über 1500m NN!) mehr als ausgezahlt hatte, denn es gab in der Gruppe Verbesserungen bis zu 7 Minuten! Somit war dieses Skilager hoffentlich der Startschuss für das Jahr, in dem wir „Sachsen schnell machen“ werden.


Einen Wermutstropfen hat der diesjährige Aufenthalt doch. Aufgrund eines bevorstehenden Betreiberwechsels auf der „Tetrevy boudy“ war es wohl das vorerst letzte Mal, dass der SKV mit seinen Schützlingen hier gastieren durfte. Hoffentlich findet man für das Jahr 2014 eine Lösung, denn ein besseres Training zu Beginn des Jahres kann man als Flachländer wohl nicht haben…

 

Sebastian Weber

 

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