12.09.2019 Autor: Steffi Schneider

Bei seiner ersten internationalen Regatta hat der Dragons Club Leipzig, das Drachenboot-Team der SG LVB Abt. Kanu, zwei Podestplatzierungen erreicht.

Auf der Regattastrecke Bosbaan im Süden Amsterdams wurden am 7. September 2019 Rennen über 200 Meter, 500 Meter und 2.000 Meter ausgetragen.

20 Teams aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, den USA und Kanada sowie aus Dubai gingen bei der Veranstaltung des EHDC Drakenboot Club Amsterdam an den Start.

In den beiden Vorläufen über die 500 Meter qualifizierte sich der Dragons Club Leipzig als jeweils Laufschnellster für das Finale, verfehlte dort aber um nur 0,3 Sekunden das Podium. Auch die Vorläufe über die 200 Meter konnte das Team für sich entscheiden. Im Finale musste sich das Leipziger Boot wiederum um nur 0,3 Sekunden dem Emirates Dragon Boat Club aus Dubai geschlagen geben und sicherte sich als beste europäische Mannschaft den zweiten Platz. Das große Finale des Tages über die abschließenden 2.000 Meter mit drei Wenden wurde von zwei deutschen Mannschaften dominiert: dem ProTeam Hameln (Kanu-Club Hameln e. V.) und dem Dragons Club Leipzig, die in einem spannenden Rennen einen Vorsprung von über zehn Sekunden auf den Drittplatzierten herausfuhren. Mit 1,2 Sekunden sicherte sich das Hamelner Team den ersten Platz. Trotz des knappen Ergebnisses zeigte sich der Dragons Club Leipzig, der in allen Rennen mit einer vergleichsweise sehr hohen Frauenquote an den Start gegangen war, sehr zufrieden mit dem zweiten Platz.

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 Nach der erfolgreich beendeten Regatta auf der Amsterdamer Bosbaan hat sich der Dragons Club Leipzig, das Drachenboot-Team der SG LVB Abt. Kanu, am 8. September 2019 mit einer Ausfahrt durch die Grachten der holländischen Metropole belohnt.

Organisiert durch den Veranstalter, dem EHDC Drakenboot Club Amsterdam, paddelten dreizehn Drachenboote gemeinsam durch die Amsterdamer Grachten. Auf der Amstel im Südosten der Stadt startend ging es für die Boote zu Beginn entlang der Singelgracht am Museumsplein mit dem weltbekannten Rijksmuseum vorbei und über die Leidsegracht direkt in den Grachtengürtel hinein. Diente der Grachtengürtel einst dem An-und Abtransport von Waren, so sind es heute zum Großteil Touristen aus aller Welt, die auf Ausflugsschiffen die Grachten für sich beanspruchen. Das berühmt-berüchtigte Rotlichtviertel wurde passiert - aber nicht besucht - um anschließend in der Nähe der Centraal Station, dem Hauptbahnhof, eine Mittagspause direkt am Wasser einzulegen. Die Pause wie auch alle kurzen Unterwegshalte wurden von den Teams genutzt um sich weiter kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsam die Stadt zu genießen. Der Rückweg gestaltete sich ähnlich beeindruckend: überall an den Grachten und auf den unzähligen Brücken wurden die Drachenboote begrüßt und fotografiert. Einzig die Steuerleute hatten wenig Zeit um das bunte Treiben zu genießen, denn die engen Grachten mit ihren vielen engen Passagen und noch mehr Ausflugsschiffen waren schon eine große Herausforderung. Nach knapp zwanzig Kilometern war dieses besondere Erlebnis auch schon wieder vorbei und alle Paddler tief beeindruckt, glücklich und erschöpft wieder am Ausgangspunkt der Fahrt.

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