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Schüler-Skilager Cerny Dul

Gähn, frühes Aufstehen und 6:00 Uhr Abfahrt mit dem Reisebus nach Cerny Dul ins Skilager. Gegen Mittag sind wir angekommen und die Sportler, die bereits eine Woche im SKV-Lager waren, treten nun ihre Heimreise an. Kurzer Informationsaustausch, Kette bilden, Schneeraupe beladen und auf geht’s zur ersten Trainingseinheit, eine Stunde Fußmarsch im Tiefschnee zur Baude.

Der Dresdner Bus ist auch angekommen, kurze Besprechung im Kinosaal, Zimmeraufteilung und Sachen auspacken und schon geht’s auf die Skier. Heute nur eine kleine Runde und Material checken, denn morgen früh ist der erste Wettkampf.

Hierbei haben sich alle Sportler groß wie klein riesig Mühe gegeben. Nach den Zeiten wurden 5 Skigruppen gebildet. Einige, besonders viele Anfänger aus Gruppe 5 haben es nach nur wenigen Tagen durch viel Fleiß geschafft, in eine höhere Gruppe aufzusteigen.

Jeden Tag zwei Einheiten á 2,5 Stunden macht ganz schön Müde und jeden Tag das Gleiche: Frühstück, Skifahren, Mittag, Schlafen, Skifahren, Abendbrot, Schlafen...

Unsere Unterkunft Tetrvi Boudy
Vor dem Anstieg auf den Schwarzen Berg 1299m ü.n.N.

Heute am Mittwoch sind alle aufgeregt und es ist viel Trubel in der Mittagspause, Nachmittag ist Skifasching. Einige Jungs lassen sich von Frau Anita Schulz und Frau Julia Steinberg schminken, Haare färben, Zöpfe flechten und borgen sich ein Kleid (hübsche Mädchen waren es), andere basteln und malen noch fleißig. Und los geht’s, alle auf die Skier und erst mal Erwärmung mit Mike Lindner vom TSV Rotation Dresden, anschließend eine Parade quer über die Abfahrtspiste, wie gut sie doch hören unsere Sportler, alle laufen brav Herrn Sven Niemann hinterher und keiner merkt, dass wir sie veralbern. Anschließend Slalomlauf, hier haben auch die letzten das Bremsen gelernt. Und zum Schluss Skier ab und im Tiefschnee Rolle vorwärts und rückwärts und den Berg im Brustschwimmen runterkommen, dann mussten noch 3 Eier im Tiefschnee gefunden werden und 4 Schneehasen (Trainer) gefangen werden. Immerhin gab es für die Sieger einen Eisbecher, da haben sich alle angestrengt. So nun aber schnell rein aufwärmen und ab zum Abendbrot, denn danach ist Disco und da muss auch reichlich Glitzer aufgetragen werden.

Am Donnerstag ist der letzte harte Trainingstag. Viele Gruppen fahren auf den Schwarzen Berg, ein steiler Aufstieg, oben angekommen wurde man mit herrlichem Sonnenschein und blauen Himmel belohnt. Leider hatten wir in der Höhe unserer meisten Skistrecken oft Nebel, dafür keinen Wind und milde Temperaturen.

Freitag ist nun der zweite Wettkampf. Hier konnte man gut sehen, wer sich verbessert hat, Platzierungen haben sich zum ersten Wettkampf geändert und es gab Verbesserungen bis zu 21 Minuten – Klasse!!!

Nachmittags sind wir Vereinsweise in verschiedene „Palatschinkenbauden“ zum traditionellen Eierkuchen mit Eis essen gefahren. Lecker, lecker und mit vollem Bauch geht’s wieder zurück.

Zwei der wenigen Momenten mit einer sehr guter Aussicht

Am Abend ist Siegerehrung, hier gibt es kleine Leckereien für die ersten Drei. So und leider ist die Woche nun schon wieder um und es geht ans Sachen packen.

Am Samstag wieder ein „kleiner“ Fußmarsch nach unten und nachdem es die Tschechen endlich geschafft haben, fertig zu werden, die unsere Schneeraupe blockiert hatten, konnten wir durch hervorragend schnelles Beladen des Busses vor allem durch unser „Kettenbildungstalent“ Herrn Oliver Schmitt, endlich mit einer Stunde Verspätung 11:15 Uhr losfahren.

Vielen Dank auch noch mal an Holger Pötschke (Riesaer Wassersportverein e. V.), der uns als ehemaliger Biathlet gute technische Hinweise geben konnte.

b.lehmann

Bericht der ersten Woche
Abfahrt vom Schwarzen Berg mit bis 46km/h (9MB)
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